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AUS DER FERNE NAHT MOTORENGERÄUSCH. ERST LEISE, DANN IMMER LAUTER HERANBRAUSEND. JETZT TAUCHT DER WAGEN IN DER KURVE AUF, DER LÄRM WIRD OHRENBETÄUBEND. IN SEKUNDENBRUCHTEILEN SCHIESST DER SILBERNE TEAM MCLAREN MERCEDES RENNWAGEN WIE EIN PFEIL VORBEI. STEVEN TEE NICKT ZUFRIEDEN: ER HAT SEIN FOTO IM KASTEN.
Auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona trafen zwei High-tech-Boliden aufeinander: der neue Team McLaren Mercedes Rennwagen MP4-17 und die Canon EOS-1D. Am Steuer des Formel-1-Autos sitzt Rennfahrer Alexander Wurz. Am Auslöser der digitalen Profikamera arbeitet Motorsportfotograf Steven Tee.
Bei der Formel 1 bilden die High-tech-Entwicklungen der Autokonstrukteure und das fahrerische Können der Piloten eine Symbiose. Die Beherrschung von mehreren hundert PS Leistung, von Geschwindigkeiten und Kräften im Grenzbereich von Physik und Physis: Darin liegt die Faszination des Formel 1 Rennsports, deshalb verfolgen Millionen Menschen das Rennspektakel an den Fernsehbildschirmen und den Rennstrecken. Der Formel-1-Rennsport ist ein mediales Megaevent mit weltweit 360 Millionen Zuschauern alle zwei Wochen. An vorderster Front mit dabei: die Sportjournalisten, deren Bilder schon während des Rennens via Internet um die Welt gehen. In Zeitungen, Magazinen und Büchern, auf Postern und Fanartikeln tragen sie dazu bei, den Mythos Formel 1 stetig zu ver- größern. /// Auch bei der Sportfotografie gehen Technik und fotografisches Können eine enge Verbindung ein. Die Formel 1 zählt zu den schnellsten Sportarten überhaupt. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Kamera und das Reaktionsvermögen der Fotografen.
Barcelona, Circuit de Catalunya, Team McLaren Mercedes-Team, 19. Januar 2002 Mehrere hundert Journalisten, Partner und Gäste haben sich versammelt und warten darauf, dass ein Schleier gelüftet wird. Genauer gesagt: das silbrige Tuch, das den neuen Team McLaren Mercedes Rennwagen bedeckt. MP4-17 wird der neue Wagen heißen so steht es auf der Bande vorne. Das Auto ist eine Weiterentwicklung des letztjährigen MP4-16. Silbern und schwarz wird der Wagen sein so schreibt es die Tradition vor. /// Die Atmosphäre ist gespannt, rund 40 akkreditierte Fotografen bemühen sich vor der Bühne um die besten Plätze. Die optimale Position ist entscheidend für den Sportfotografen und die Qualität seiner Bilder, die auf dem globalen Bildermarkt mit denen der Kollegen konkurrieren. /// Dann ist es so weit, die Rennfahrer treten vor das Publikum: Kimi Räikkönen, Alexander Wurz und David Coulthard starten in der kommenden Saison für das Team McLaren Mercedes-Team und werden den MP4-17 in 17 Rennen und zahlreichen Trainingsläufen um die Rennstrecken dieser Welt lenken. Gemeinsam lüften die Piloten den Schleier, begleitet vom Blitzlichtgewitter der Fotografen. Ganz vorne mit dabei: Steven Tee.
LAT: Spezialisten für Motorsport Steven Tee ist fotografischer Direktor der Fotografenagentur LAT. Die Firma mit Sitz in der Nähe von London ist auf den Motorrennsport spezialisiert und verfügt über ein Archiv mit sechs Millionen Bildern. Diese reichen bis in die Anfänge des Rennsports zurück. Die Kunden von LAT sind über die ganze Welt verteilt: Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften, Rennställe und Sponsoren erwarten und bekommen von LAT erstklassiges Bildmaterial von internationalen Rennsportereignissen.
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EOS-1D |
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max. Geschwindigkeit |
1/16.000 Sekunde |
kürzeste Verschlusszeit |
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Kraftstoff |
Ni-MH Akku 1650 mAh |
Stromversorgung |
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Chassis |
Magnesium Legierung |
Gehäuse |
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Leistung |
4.1 Megapixel |
Auflösung |
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max. Drehzahl |
8 fps |
Serienbildgeschwindigkeit |
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von 0-100 |
55 ms |
Auslöseverzögerung |
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Abmessungen |
156 x 157,6 x 79,9 mm |
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Gewicht |
1250 g |
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Erfolgreiche »Testfahrt« Steven Tee ist seit fünfzehn Jahren im Formel 1 Geschäft. Seit zwölf Jahren setzt er dabei auf Canon Systemkameras. Bei der Vorstellung des Team McLaren Mercedes Rennwagens in Barcelona hatte er erstmals die Gelegenheit, mit der Canon EOS-1D zu fotografieren. /// Der Vollblutprofi ist begeistert: »Die EOS-1D bringt die digitale Fotografie einen entscheidenden Schritt nach vorne.« Diese Aussage hat Gewicht, denn Steven Tee legt höchste Maßstäbe an: Seine analoge Referenz ist nämlich die Canon EOS-1V, die als konsequente Profifotomaschine derzeit das Maß der Dinge bei den filmgeladenen Systemkameras ist. »Mit der Canon EOS-1D ist es Canon gelungen, die Professionalität der 1V in die digitale Fotografie zu übertragen«, urteilt Steven Tee. Die Handhabung der EOS-1D entspricht der der EOS-1V, die Bedienungselemente sind gleich platziert. Die digitalen Funktionen sind ebenfalls auf effiziente Bedienung in jeder Situation hin ausgelegt. 4,1 Megapixel Auflösung und 36 Bit Farbtiefe gewährleisten eine Qualität, die auch für das Aufmacherfoto reicht.
Geschwindigkeit ist (fast) alles Die besonderen Anforderungen der Rennsportfotografie fasst Tee mit einem Begriff zusammen: Schnelligkeit. Hohe Serienbildfrequenzen beim Fotografieren sind ein absolutes Muss. Nur so hat er die Sicherheit, wenn es vor der Linse schnell zugeht, den entscheidenden Moment im Kasten zu haben. Die EOS-1D erfüllt diesen Anspruch mit 8 Bildern pro Sekunde voll und ganz. 21 Bilder in Folge sind bei diesem Speed möglich. Die extrem kurze Auslöseverzögerung von nur 55 Millisekunden gibt dem Fotografen die Sicherheit, in jeder Situation prompt reagieren zu können. Ein dickes Lob gibt es von Steven Tee auch für die Bildqualität und die Farbwiedergabe der EOS-1D: »Der Weißabgleich arbeitet absolut fantastisch, egal ob bei Kunstlicht oder Blitz. Die Dateien sind so neutral, dass man sie mit der Qualität von Diafilmen vergleichen kann.«
Schnelle Ziele, lange Tüten Ebenso wichtig ist der Autofokus, dessen Aufgabe es ist, auf einen mit mehr als 300 Stundenkilometer fahrenden Wagen auch bei schnellen Serien präzise scharf zu stellen. Die Präzision muss umso größer sein, wenn Steven Tee mit langen Brennweiten fotografiert. Diese sind im Motorrennsport ein absolutes Muss, um den Abstand zwischen Fotograf und Fahrzeug optisch zu verkürzen. Im Formel 1 Fotogepäck von Steven Tee sind daher immer die lichtstarken Canon Teleobjektive EF 300 F2,8 und EF 600 F4. /// Bedingt durch den Vergrößerungsfaktor der EOS-1D von 1,3 kommt Tee jetzt sogar noch ein Stück näher heran. Bei der Vorstellung des neuen McLaren nutzt er auch die neuen Canon Zoomlinsen EF 16-35 F2,8-3,5 und EF 80-200 F2,8. Während das Weitwinkelzoom sich ideal für nahe Distanzen und Übersichtaufnahmen eignet, leistet das EF 80-200 IS mit Bildstabilisator gute Dienste, wenn die Fotografen von LAT beispielsweise die Aktivitäten in der Boxenstraße während des Trainings und beim Rennen fotografieren. /// Der Highspeed-Autofokus der EOS-1D muss sowohl dem Speed der Formel 1 Rennwagen als auch dem Speed der Serienaufnahmen folgen können. Er basiert auf einem Matrixmessfeld mit 45 Messpunkten. Bei der Formel 1 und anderen schnellen Sportarten unterstützt der AI Servo Autofokus den Fotografen optimal, denn dieser Modus stellt unter Berücksichtigung der Bewegung von Objekten vorausschauend scharf. Manuelle Scharfstellung, Autofokus- oder Auslöse-Priorität stehen alternativ zur Verfügung.
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JPEG und RAW parallel: Schnelligkeit und Qualität Fünf LAT-Fotografen sind bei einem Formel 1 Rennen dabei, um das Geschehen von unterschiedlichen Standorten aus zu fotografieren. Vier arbeiten dabei parallel mit analogen und digitalen Kameras, einer fotografiert ausschließlich digital. Ein Techniker von LAT betreut die Fotografen vor Ort. Dies wird, so Steven Tee, im Zeitalter der digitalen Fotografie immer wichtiger. Der sechste Mann sorgt z. B. dafür, dass die Bilder per ISDN-Leitung so schnell wie möglich in die Zentrale oder zu den Redaktionen übertragen werden. /// Dabei kommt ihm eine neue Funktion der EOS-1D besonders zugute. Diese erlaubt es erstmals, die Fotos parallel im RAW- und im JPEG-Format zu speichern. In dieser optionalen Einstellung wird automatisch eine komprimierte Bildversion in JPEG für den schnellen Versand erzeugt, was speziell in der Sportfotografie einen entscheidenden Vorteil bietet. Das hochaufgelöste RAW-Format ermöglicht später in der Agentur die bestmögliche Aufbereitung der Daten.
Verschiebung der Gewichte Steven Tee ist überzeugt: Die neue EOS-1D trägt entscheidend dazu bei, die Gewichtung bei der Sportfotografie von analog nach digital zu verschieben. Beim Test in Barcelona hat sie das »Fotofinish« im Rennen gegen den Team McLaren Mercedes MP4-17 Wagen jedenfalls bestanden was die Fotos eindrucksvoll belegen.
McLaren Team
www.mclaren.com |
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| Steven Tee, fotografischer Direktor der englischen Rennsportagentur LAT, testete die Canon EOS-1D anlässlich der Vorstellung des Team McLaren Mercedes Formel 1 Rennwagens in Barcelona. |
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