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| Früher hatten wir ein Bild unserer Lieben in der Brieftasche, eines stand gerahmt auf der Anrichte. Vom Urlaubsort schickten wir die klassische Ansichtskarte mit vier Motiven der Riviera. Digitale Fotografie, Internet und E-Mail eröffnen uns neue Möglichkeiten verbunden mit neuen Herausforderungen. Postkarte ade: Heute soll der Urlaubsschnappschuss möglichst sofort per E-Mail verschickt werden. Danach sollen die besten Fotos der Abenteuerreise als Album auf die eigene Homepage. Vor allem für E-Mail-Versand und die Benutzung für das Web müssen die Fotos schlank sein und trotzdem gut aussehen. Der Retter in der Pixelnot ist das JPEG-Format, denn es komprimiert das Bild für die engste Datenleitung. Zudem kann jeder Browser JPEGs darstellen und jedes zeitgemäße Bildbearbeitungsprogramm kann sie öffnen. Canon-Digitalkameras unterstützen den JPEG-Standard von Hause aus. Die mit den Canon-Digitalkameras gelieferte Software ZoomBrowser EX ermöglicht die direkte Aufbereitung der Bilder für den E-Mail-Versand und für andere Zwecke. Die richtige Einstellung schon in der Kamera In der Digitalkamera kann die Größe des Bildes (z.B. L, M oder S) und die Qualität der JPEG-Komprimierung eingestellt werden. Beides hat Einfluss auf die Größe der Bilddatei. Wenn schon beim Fotografieren klar ist, dass ein Bild nur für eine E-Mail oder das Internet bestimmt ist, sollte man gleich eine kleinere Pixelauflösung in der Kamera einstellen: 1024 x 768 Pixel sind mehr als genug für eine üppige Darstellung auf dem PC-Monitor. |
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E-Mail: in drei Schritten zum Ziel Bei richtiger Vorbereitung entfalten auch kleine Bilder große Wirkung: In der Canon ZoomBrowser EX Kamerasoftware lassen sich ein oder mehrere Bilder für den Versand per E-Mail optimal vorbereiten. Dazu wählt man im Menü »Internet« die Option »Bilder per Mail verschicken«. Zunächst werden die Fotos im Vorschaufenster markiert. Im Menü »Bildgröße ändern« kann die Pixelzahl des Bildes in zwei Stufen auf 30 oder 60 Prozent des Originals verkleinert werden. Zusätzlich stehen drei Qualitätsstufen für die Komprimierung zur Verfügung: hoch, mittel und gering. Um schon im Voraus den Speicherbedarf zu berechnen, klickt man auf den Button »Zuweisen« und erhält die Dateigröße in Kilobyte. Homepage: kleine Bilder, große Wirkung Etliche Extra-Programme für die Bearbeitung digitaler Bilder können eine Fotogalerie auf Knopfdruck generieren. So legen Adobe Photoshop Elements oder Ulead PhotoImpact eine komplette Homepage an, indem sie dem Besucher eine Auswahl an Vorschaubildern zeigen. Vorschaubilder mit 240 x 180 Pixeln Auflösung lassen auf den meisten Bildern bereits viel vom Motiv erkennen. Um mehr Details zu sehen, öffnet sich beim Klick auf die Vorschau ein größeres Bild. Handy: je kleiner, desto besser Das Foto vom Urlaubsort direkt per Handy heimwärts zu schicken, gehört zu den neuesten Ausblicken auf das mobile Imaging: Multi Media Messaging, kurz MMS, ist ein globaler Standard, um Nachrichten mit Text, Ton- und Grafikelementen, Fotos und sogar Video-Clips zwischen Mobilfunkgeräten zu übermitteln. Die Bildgröße ist auf 640 x 480 Pixel beschränkt. Um die Übertragung zu beschleunigen, sollte man ein Bild im Zweifel noch weiter verkleinern. |
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Jedes Pixel kostet Speicher Für die Größe einer Bilddatei ist zunächst die Anzahl der Bildpunkte entscheidend: Jedes Bildpixel verschlingt 3 x 8 = 24 Bit, das entspricht drei Byte. Das macht z.B. bei einer 3-Megapixel-Digitalkamera insgesamt rund neun Millionen Byte bzw. neun MB (Megabyte). TIPPS: 1 Die Bildabmessungen je nach Zielmedium einzustellen bringt den höchsten Spareffekt: z.B. 800 x 600 Pixel für die PowerPoint-Präsentation oder den E-Mail-Versand, 640 x 480 Pixel für die Galerie im Internet und Vorschaubilder mit 180 x 120 Pixeln, 280 x 210 Pixel für ein MMS-Bilderhandy. 2 Weg mit überflüssigen Pixeln: Bildausschnitte sparen Platz und lassen sich mit JPEG effektiv komprimieren. Das Hauptmotiv bleibt trotzdem erkennbar. 3 Bei der Aufnahme gilt: näher ran ans Motiv bzw. zoomen und überflüssige Umgebung ausblenden. 4 Bei Bildern für das Internet auf Scharfzeichnen in der Bildbearbeitungssoftware verzichten. Das spart wertvolle Kilobyte. 5 Nur wenn das Bild z.B. für eine Montage weiter bearbeitet werden soll, ist eine höhere JPEG-Qualitätsstufe als 60% bei der Komprimierung nötig.
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