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Lichttechnisch anspruchsvoll: Kirche und Standesamt Kirche und Standesamt sind die Orte mit dem höchsten emotionalen Stellenwert für das Brautpaar und der lichttechnisch größten Herausforderung für den Fotografen. Denn dass man in den meisten Kirchen heutzutage blitzen darf, heißt noch lange nicht, dass man dies auch exzessiv tun sollte: Einerseits stört das Geflacker die Zeremonie, andererseits zerschießt der Blitz schnell die feierliche Lichtatmosphäre auf den Bildern. Empfehlung: Nutzen Sie lichtstarke Objektive oder solche mit optischem Bildstabilisator. Ein Stativ kann die verwacklungsfreie Verschlusszeit weiter erhöhen, steht aber einem schnellen Perspektivwechsel im Wege. Alternativen: Hand abstützen (Pfeiler) oder die Kamera auf »Immobilien« auflegen (Kirchenbank) und dem Verreißen evtl. per Selbstauslöser vorbeugen. Natürlich gibt es Situationen, in denen das Blitzen Vorteile hat, etwa wenn unerwünschte Bewegungsunschärfen drohen. Wie Sie in diesen Fällen ein Totblitzen der Atmosphäre vermeiden, steht in unseren Tipps. Wenn Bewegung im Spiel ist, sind kurze Verschlusszeiten ein probates Mittel. Diese erzielen Sie zum einen durch die Verwendung lichtstarker Objektive bei Offenblende. Mit Empfindlichkeiten von ISO 400 sind Sie zusätzlich für die Available-Light-Fotografie gewappnet. Die Canon Digitalkameras mit aktueller DIGIC III Technologie unterstützen Sie mit einer hervorragenden Rauschunterdrückung. |
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| TIPP»Das Drehbuch«: Gute Planung ist die halbe Hochzeit |
Die meisten Hochzeiten unterliegen einer mehr oder weniger strengen Dramaturgie. Als Fotograf sollten Sie das entsprechende Drehbuch im Kopf haben. Who is who? Und: Wer macht was, wann, wie und wo? Nur wer die Antworten auf diese W-Fragen kennt, steht im entscheidenden Augenblick mit dem richtigen Equipment und den auf die Situation abgestimmten Kameraeinstellungen am richtigen Ort. Wichtig: Keine falsche Bescheidenheit. Zwar gilt, das Brautpaar steht im Zentrum des Geschehens. Doch das hat hoffentlich anderes im Kopf als den tageszeitlichen Helligkeitsverlauf. Wenn das Licht im Outdoor-Bereich zu schwinden droht, ist es Ihr Job, Braut, Bräutigam und die Gäste mit Fingerspitzengefühl, aber Nachdruck zu den Familien-, Gruppen- und Paarbildern zu bewegen. Geben Sie bei den inszenierten Aufnahmen klare Regieanweisungen. Vermeintlich oder tatsächlich unfotogene Personen werden es Ihnen ebenso danken wie das Brautpaar, das sich anschließend darüber freut, dass alle in die Kamera geguckt und keine Beerdigungsmiene aufgesetzt haben. |
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