
Es sind winzig kleine Partikel, eigentlich harmlos und nicht der Rede wert und für das Auge meist unsichtbar. Doch vor dem hochauflösenden Sensor einer Digitalkamera kann sich ein winziges Stäubchen zum großen Problem entwickeln. Canon bekämpft die Störenfriede mit friedlichen »Waffen«. Staub, Fusseln und andere Partikel auf dem Sensor können den Spaß an der digitalen Fotografie trüben. Der Schmutz gelangt z.B. beim Objektivwechsel in das Kameragehäuse. Auch durch mechanischen Abrieb freigesetzte Partikel können sich auf der Sensoreinheit festsetzen. Der Spiegel- und der Verschlussmechanismus einer Spiegelreflexkamera können zudem von außen eingedrungenen Staub aufwirbeln. Auch Zoomobjektive erzeugen eine Sogwirkung, die bei schneller Verstellung der Schiebemechanik entsteht. Staub ist freilich keine Erfindung des digitalen Zeitalters. Auch bei analogen Kameras gelangte Staub auf die Filmemulsion. Der Unterschied: Beim Filmtransport wurden solche Partikel automatisch entsorgt. Da der Sensorchip dauerhaft in der Kamera verbleibt, kann sich Staub hier leichter anlagern. Klar, man sollte es tunlichst vermeiden, das Objektiv beim Teppichklopfen oder während eines Wüstensturms zu wechseln, aber jede Hausfrau weiß: Irgendwo liegen immer Staub und Schmutz in der Luft. Das Problem: Selbst kleinste Stäubchen decken bei einem hochauflösenden Chip leicht mehrere Pixel ab und treten bei großen Vergrößerungen störend als Schatten in Erscheinung. Besonders deutlich treten die Bildartefakte bei Verwendung kleiner Blenden hervor, da die Lichtstrahlen stärker gebündelt werden und die Schärfentiefe sowohl objektseitig als auch bildseitig größer ist. In manchen Motiven gehen die Staubartefakte unter, z.B. in homogenen Flächen oder vor blauem Himmel. DAS EOS INTEGRATED CLEANING SYSTEM Dreck auf dem Sensor musste bislang durch manuelle Reinigung entfernt werden. Mit der neuen Canon EOS 400D sind die Tage des Staubs gezählt. Canon setzt in der neuen Einsteiger-SLR erstmals ein mehrstufiges »Antistaub-Programm« ein: das EOS Integrated Cleaning System. Dieses sorgt nachhaltig dafür, dass Staub beim Fotografieren höchstens noch vor dem Objektiv eine Rolle spielt nämlich im Motiv. Das Canon Konzept verfolgt dabei parallel mehrere Strategien: STUFE 1: MINIMIERUNG SO WENIG STAUB WIE MÖGLICH Zunächst geht es darum, Verschmutzungen der Sensoreinheit zu vermeiden. Das Material der internen Kameramechanik wurde so gewählt, dass das Entstehen von Staub durch Abrieb auf ein Minimum reduziert wird. Der Gehäusedeckel wurde so gestaltet, dass keine Partikel mehr durch einen Abrieb vom Deckel entstehen. |
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STUFE 2: ABSTOSSUNG MIT ANTIHAFTBESCHICHTUNG Die zweite Maßnahme macht es Staub und anderen Partikeln schwerer, sich anzulagern: Dafür sorgt die neue antistatische Beschichtung des Tiefpassfilters, der sich |
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| vor dem Sensor befindet. | |||||||
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