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Mit den PIXMA-Fotodruckern und -Multifunktionssystemen ist der Fotodruck »in Laborqualität« für jedermann möglich.


Fotodruck

Feine Bilder mit Format

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Foto »zu Papier« zu bringen. Mit Canon Digitalkameras und Fotodruckern lassen sich Bilder für unterschiedliche Anforderungen und Verwendungszwecke erstellen.

Noch vor wenigen Jahren war es den Dunkelkammer-Spezialisten vorbehalten, Fotos selbst herzustellen. Mit dem Einzug digitaler Techniken in alle Bereiche, von der Aufnahme über die Bearbeitung bis zur Ausgabe auf Papier, und der erreichten Qualität kann man heute schon wenige Minuten nach der Aufnahme ein echtes Foto in Händen halten: in nahezu beliebigen Formaten und in hervorragender Qualität.

Drucken mit Canon
Spätestens seit der Einführung pigmentierter Tinten mit dem Canon PIXMA PRO 9500 hat der Fotodruck bis zu A3+ ein Niveau erreicht, das auch Profis zufrieden-stellt. Es muss aber nicht gleich ein Profi-Drucker sein, schon ein relativ preiswerter A4-Tintendrucker, etwa der neue Canon PIXMA iP4500 für rund 100,– Euro liefert erstklassige Prints und bietet beispielsweise zwei Papierzuführungen, automatischen doppelseitigen Druck und Druck auf geeigneten CD- und DVD-Rohlingen. Mit noch mehr Funktionen wesentlich vielseitiger ist das neue Multifunktionssystem PIXMA MP970, das mit Fototinten arbeitet und auch als Scanner, Kopierer und Kartenlesestation fungiert. Wer besonders schnell und einfach zu einem Foto kommen möchte, kann mit den PictBridge-kompatiblen SELPHY- und PIXMA-Modellen die Kamera direkt anschließen und Fotos ohne PC drucken.

Faktoren für Bildqualität
Beim Fotodruck sind verschiedene Faktoren für die Bildqualität verantwortlich. Eine hohe Druckpunktauflösung ist die Grundlage für ein feines Raster bei der Verteilung der Druckpunkte. Gleichzeitig sorgen extrem kleine und exakt platzierte Tintentröpfchen für homogene Tonwertverläufe und eine gute Detailwiedergabe. Canon ist in beiden Disziplinen führend, erreichen die Tintendrucker eine Auflösung von maximal 9.600 x 2.400 dpi bei einer minimalen Tröpfchengröße von 1 Picoliter. Für besonders feine Farbabstufungen indes sind auch die verwendeten Tinten zuständig. Aus diesem Grund arbeiten spezielle Fotodrucker in der Regel mit mehr als vier Druckfarben. Zu dem bekannten Quartett aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz gesellen sich je ein helles Cyan und Magenta, in manchen Systemen kommen auch noch Rot-, Grün- sowie Grau-Tinten für den Schwarzweiß-Druck zum Einsatz. Damit die Bilder nicht schon nach kurzer Zeit ausbleichen, wird die Rezeptur der üblichen farbstoffbasierten Tinten und der Papierbeschichtungen speziell aufeinander abgestimmt; Canon bietet mit der ChromaLife100-Technologie eine Lebensdauer von bis zu 100 Jahren bei Aufbewahrung in einem Fotoalbum. Der Königsweg bei der Produktion haltbarer Fotodrucke ist jedoch die Verwendung pigmentierter Tinten, da diese Pigmente wesentlich widerstandsfähiger gegen UV-Einstrahlung sind als die Farbstoffe in den farbstoff-basierten Tinten. Zum eigentlichen Drucksystem aus Druckkopf und Tinte kommt noch ein entscheidendes Medium dazu: das »Papier«. Während sich herkömmliches Papier beim Fotodruck bestenfalls für eine Voransicht eignet, gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher fototauglicher Spezialpapiere für verschiedene Anwendungen und Ansprüche.

Digitale Fotopapiere
Canon bietet eine ganze Reihe von Fotomedien an, beginnend mit dem beschichteten Papier HR-101N, das z.B. für »digitale Kontaktabzüge« bzw. Indexprints bestens geeignet ist. Hierbei handelt es sich um ein 100 g/qm schweres Papier, das mit einer feinporigen Beschichtung versehen ist, die dafür sorgt, dass die Farben an der Oberfläche des Blattes bleiben und dort ihre Leuchtkraft entfalten können. Anders auf Kopierpapier, bei dem die Farben weit ins Papier eindringen und von Papierfasern überlagert werden: Die Farben sind oft flau, als würde man ein Blatt Butterbrotpapier auf ein Foto legen. Für den Druck von richtigen Fotos jedoch empfehlen sich die Fotopapiere mit höherer Grammatur (Papiergewicht), wie das Fotopapier matt MP-101, das vom Aufbau dem HR-101N sehr ähnlich ist, nur mit 170 g/qm wesentlich schwerer und dicker, und das sich schon viel mehr wie ein Foto anfühlt. Die Medien zum Drucken von Fotos sind aber PE-Papiere, wie man sie ähnlich aus der analogen silbersalzbasierten Fotografie kennt. Bei diesen Medien wird der »Papierkern«, die Basis, auf beiden Seiten mit einer dünnen PE-Kunststoffschicht (Polyethylen) versiegelt, was die Planlage verbessert und zudem verhindert, dass Tinte in die Papierbasis eindringt. Auf der Druckseite wird eine Funktionsschicht aus einem feinporigen Material aufgebracht, die die Tinte beim Drucken extrem schnell aufnimmt. So ist die Oberfläche der Fotos sofort trocken, und man kann im Drucker mehrere Seiten hintereinander produzieren, ohne dass sie verkleben. In diesem Bereich bietet Canon drei hochwertige Papiere an: das halbglänzende Fotopapier Plus Seidenglanz SG-201 mit einem Gewicht von 260 g/qm und zwei Hochglanzmedien, das 270 g/qm schwere Fotoglanzpapier Plus PP-101 und das noch stärker glänzende Professionell Fotopapier PR-101 mit einem Gewicht von 245 g/qm. Diese drei Papiere sind die erste Wahl, wenn es um hochwertige Prints für den Bilderrahmen oder das Album geht. Etwas preiswerter, aber auch dünner und leichter sind die beiden Papiere Fotoglanzpapier GP-401 (190 g/qm) und Fotoglanzpapier GP-501 (170 g/qm), die aber für Standardzwecke völlig ausreichend sind.
Für besonders feine Fotos
Für sogenannte Fine-Art-Prints, vornehmlich mit den PIXMA Pro-Modellen 9000 und 9500, hat Canon drei besondere Medien im Sortiment: Premium Matte FA-PM1, »Museum Etching« FA-ME1 und »PhotoRag« FA-PR1. Der Aufbau dieser Papiere entspricht matten Papieren, d.h. ohne PE-Beschichtung, allerdings sind diese Medien recht dick und steif. Daher eignen sie sich nur für die PIXMA-Pro-Modelle mit geradem Papierdurchlauf, bei dem die Papiere überhaupt nicht gebogen werden. Dafür bieten diese Materialien besonders edle Oberflächen, die vor allem Schwarzweiß-Fotos, aber auch künstlerische Farbmotive besonders gut zur Geltung bringen. Wie ihre analogen Vorlagen sind auch die Beschichtungen der Fotopapiere speziell vor dem Drucken empfindlich gegen Fingerabdrücke. Sehr hilfreich sind daher bei der Handhabung vor allem größerer Formate ein paar einfache weiße Baumwollhandschuhe. Diese erleichtern das Umgehen mit den Fotopapieren ungemein, weil man so diese empfindlichen Medien anfassen kann, ohne sich Gedanken über Fingerabdrücke machen zu müssen. Wenn man zudem die Papiere am besten möglichst in der Originalverpackung und liegend aufbewahrt, hat man die besten Voraussetzungen, den Ausschuss beim Drucken zu verringern.


Ausstellungsreif: Die Canon Fine-Art-Papiere unterstreichen die künstlerische Note eines Bildmotivs.

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