> EOS-1D Mark II - Speed und Qualität für die Profis
> PowerShot Pro1 - Digitale "Super-8"-Kamera
> PowerShot S1 IS - Leistung im Kompaktformat
> Fünf für den Fotofrühling
> zurück zum Produkte Index
> archivierte artikel



EOS-1D Mark II

Die Digital-EOS für Sport-, Mode-, Natur- und Actionfotografie.

Fotoqualität:

Vielseitigkeit:

highlights:
8,2-Megapixel-CMOS-Sensor
Bis zu 8,5 Bilder/Sek., bis zu 40 Bilder in Serie (RAW: 20)
DIGIC II Bildprozessor
45-Feld-Autofokus mit eigenem Prozessor
Verlängerungsfaktor ca. 1,3fach
E-TTL II Blitzautomatik
RAW und JPEG parallel
Slots für CompactFlash und SD-Card
FireWire-Schnittstelle mit bis zu 100 Mbit/Sek.
Erw. Funktionen für Farbbalance und Weißabgleich
4 Aufl.-Stufen L, M1, M2, S
JPEG-Kompression in 10 Stufen
Videoausgang NTSC u. PAL
PictBridge- und Exif Print- kompatibel


Klar, mit fast jeder Kamera kann man gute Fotos machen. Wer freilich sein Geld mit der Fotografie verdient, orientiert sich eher am Besten, was der Markt zu bieten hat. Hier kommt die neue EOS-1D Mark II ins Spiel. Sie ist eine waschechte Profi-Digital-EOS für qualitätshungrige Speedfreaks. Dafür gibt es viele gute Gründe. Wir nennen die wichtigsten.

Die neue digitale EOS ist – der Name lässt es vermuten – die Nachfolgerin der EOS-1D, ein Erfolgsmodell, das vor allem im Bildjournalismus »Karriere« gemacht hat. Die EOS-1D Mark II erweitert das Konzept der EOS-1D: doppelte Auflösung, gleicher Speed, noch mehr Qualität – und viele raffinierte Ausstattungsdetails, die im Profi-Alltag nützlich sind. Das neue hochauflösende 2-Zoll-Display bietet z.B. eine fast doppelt so hohe Auflösung wie das der Vorgängerin, nämlich 230.000 Bildpunkte. Äußerlich sind die Veränderungen ansonsten kaum sichtbar, doch Detailverbesserungen wie der einfacher zu bedienende Entriegelungshebel für das Speicherkartenfach fallen bei jeder Benutzung positiv auf. Die EOS-1-Konstruktion glänzt auch bei der Mark II mit den bewährten Vorteilen: Robustheit, gedichtete Bedienungselemente und professionelle Ergonomie. »Unter der Haube« des Profi-Boliden hat sich im Vergleich dazu mehr getan als ein bisschen Modellpflege. Punkt 1: Mit 8,2 Megapixel effektiv verfügt die EOS-1D Mark II im Vergleich zur Vorgängerin über die doppelte Auflösung. Und dabei ist sie, Punkt 2, genauso schnell: ca. 8,5 Bilder pro Sekunde bei höchster Auflösung. Da schnalzen nicht nur Sportfotografen mit der Zunge, vor allem weil mit diesem Speed bis zu 40 Bilder in Serie möglich sind; bei Aufnahmen im RAW-Format sind es immer noch 20 Bilder in Folge. Die brisante Mischung aus Qualität und Geschwindigkeit macht die EOS-1D Mark II für einen erweiterten Kreis von Fotoprofis zu einer kompromisslosen Alternative zur analogen Fotografie: Modefotografen halten mit der Mark II fließende Variationen ihrer posierenden Models fest. Dem Naturfotografen entkommt auch der schnellste Beutejäger (und seine Beute) nicht mehr.

DIGIC-Power der 2. Generation
Für den Schub bei Auflösung und Geschwindigkeit sind vor allem drei Komponenten verantwortlich. Der neue Canon-CMOS-Sensor liefert den »Hubraum« für mehr Qualität. War es bislang so, dass ein »Mehr« an Auflösung mit Einbußen bei der Geschwindigkeit bezahlt wurde, bringt der neue DIGIC II-Bildprozessor die Leistung des Sensors »auf die Straße« bzw. auf den Speicherchip. Die zweite Generation des Canon-Hochleistungsprozessors sorgt für extrem schnelle Bilddatenverarbeitung – und das auf qualitativ höchstem Niveau. Zudem werden bei der Auslesung des CMOS-Sensors acht Datenkanäle parallel genutzt. Die Auslöseverzögerung ist mit 55 Millisekunden so kurz wie bei der 1D – und lässt sich mit der Personal-Funktion No. 26 sogar auf 40 Millisekunden heruntersetzen. Mehr Speed auch beim Fokussieren: Der 45-Punkt-Autofokus wurde in der Mark II dank eines eigenen Prozessors und neuer Algorithmen entscheidend verbessert. So stellt die Kamera in der One-Shot-Einstellung durch die Highspeed-Datenverarbeitung schneller scharf. Auch der Prädikations-Autofokus AI Servo AF für bewegte Motive fokussiert schneller und präziser. Sportfotografen, Modefotografen und Naturfotografen schätzen den »optischen Verlängerungsfaktor« von 1,3: Ein 300-mm-Teleobjektiv hat an der EOS-1D Mark II die gleiche Bildwirkung wie ein 400er Supertele (300 mm x 1,3 = 390 mm) an einer Kleinbildformatkamera – und das bei gleicher Lichtstärke.

Keine Kompromisse bei der Qualität
Profis lieben den Speed ihrer Kamera, doch sie machen nur ungern Kompromisse bei der Qualität. Das müssen sie auch nicht – zumindest nicht bei der Mark II, denn der CMOS-Sensor liefert im Zusammenspiel mit dem DIGIC II-Chip eine exzellente Bildqualität. Man merkt: Erfahrung zahlt sich aus. Die EOS-1D Mark II ist bereits die fünfte Digital-EOS mit CMOS-Sensortechnologie. Bei einer Pixelgröße von ca. 8,2 µm bietet die EOS-1D Mark II einen Empfindlichkeitsbereich von ISO 50 bis 3.200 – ausreichend für fast jede Lichtsituation vom Studio mit Blitzlicht bis zum Stadion mit Flutlicht.

Viele Verfeinerungen im Detail
Viele Verbesserungen stecken im Detail. So bietet die EOS-1D Mark II jetzt beispielsweise vier Auflösungsstufen: Zu den Auflösungen L und S kommen zwei mittlere JPEG-Auflösungsstufen M1 und M2 hinzu. Alle JPEG-Auflösungen können parallel zum RAW-Format aufgenommen werden. Die EOS-1D Mark II ist die erste Canon-Digitalkamera, bei der das neue RAW-Dateiformat zum Einsatz kommt. Es hat die Endung .cr2 (Canon RAW 2. Generation) und wird zukünftig als Standard bei allen Canon-Digitalkameras genutzt. Neben einem Slot für CompactFlash-Speicherkarten und Microdrives steht dem Fotografen nunmehr ein zweiter Steckplatz für eine SD-Card zur Verfügung, der als zusätzlicher Speicher oder Backup genutzt werden kann. Zudem lassen sich individuelle Benutzereinstellungen inklusive aller Custom- und Personalfunktionen auf den Speicherkarten ablegen und einlesen. Das ist wichtig für Kameras, die von mehreren Fotografen benutzt werden. Zusätzlich zum Weißabgleich verfügt die Mark II jetzt über eine Einstellung für die Farbbalance; so kann die Farbabstimmung einer Aufnahme optimal korrigiert bzw. auf einen individuellen Look getrimmt werden. Mit sRGB und Adobe RGB bietet sie zwei Arbeitsfarbräume an.

Verbesserte Software
Die neue File Viewer Utility zeigt die Vorschau der RAW-Bilder deutlich schneller an und ist kompatibel mit den Standards ICC und Exif 2.21; die Canon Capture Software ist in die Utility eingebettet. Die neue Highspeed-Software für die RAW-Verarbeitung heißt Canon Digital Photo Pro und arbeitet bei der Verarbeitung von RAW-Dateien etwa 5 x schneller als das File Viewer Utility. Die Software beinhaltet Batch-Funktion und Farbmanagement-Unterstützung inklusive ICC-Profileinbettung. Neben Gehäuse und Software umfasst der Lieferumfang der EOS-1D Mark II komplett Akku, Ladegerät, Trageriemen, Netzadapter, sämtliche Kabel und Handbuch.

Der Preis der EOS-1D Mark II beträgt 4.599,- Euro*, lieferbar ist die Profi-SLR ab Ende April 2004.

*Alle Preisangaben sind unverbindliche Preisempfehlungen der Canon Deutschland GmbH inkl. MwSt.
Auflösungsstufen
Bildpunkte
L
3.504 x 2.336
gesamt

8,2 Megapixel
M1
3.104 x 2.072 6,4 Megapixel
M2
2.544 x 1.696 4,3 Megapixel
S
1.728 x 1.152 2,0 Megapixel
RAW
3.504 x 2.336 8,2 Megapixel
EF 28-300 mm/EF 70-300 mm
Zwei neue Super-Linsen
Mehr als fünfzig Canon-Objektive stehen dem EOS-Fotografen zur Verfügung. Zu den Highlights zählen auch die beiden neuen Zoom-Objektive, die für die Verwendung mit der EOS-1D Mark II
gerade prädestiniert sind: Das neue EF 28-300 USM L IS bietet nicht nur einen sensationellen Brennweitenbereich vom klassischen Weitwinkel bis zum Tele, sondern zusätzlich auch einen optischen Bildstabilisator. Insbesondere bei Verwendung langer Brennweiten sorgt der Bildstabilisator für den Ausgleich von ungewollten Verwacklungen und schenkt dem Fotografen bis zu drei Blendenstufen: Statt mit 1/250 Sekunde kann man so beispielsweise mit 1/30 Sekunde fotografieren – eine Reserve, die vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen entscheidend sein kann.
Die gleiche von Canon entwickelte Technologie des optischen Bildstabilisators nutzt auch das Tele-Zoom EF 70-300 DO IS UMS. Die Besonderheit dieses Objektivs ist die besondere optische Konstruktion. Diese erlaubt das für ein Zoom-Objektiv dieser Klasse enorm niedrige Gewicht von 720 g und die kurze Baulänge von nur rund 10 cm – das ist nur ein Drittel der längsten Brennweite von 300 mm.

Siehe Beitrag »Bewährungsprobe im Rosengarten«

> zurück zum Index