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| Zunächst wird die Technik der PowerShot A60 erklärt: Hier schaltet man die Kamera ein. Steht dieser kleine Hebel auf der Rückseite oben, ist die Kamera im Aufnahme-Modus; ist der Hebel unten, werden die gespeicherten Fotos angezeigt und so schaltet man den Blitz ein und aus. Die ersten Fotos im Klassenraum dienen dazu, die Löschen-Funktion zu erklären: »Erst drückt ihr diese Taste, dann diese und: ab geht´s in den Papierkorb.« Gelächter in der Klasse: »Wie, in den Papierkorb?« »Nein, nein ... Nicht ihr kommt in den Papierkorb, sondern nur das Foto von euch wird gelöscht!« Diese Aussage ist beruhigend, vor allem für René und Henry, die sich eben noch auf dem Display der Kamera sehen konnten. Nach 20 Minuten Einführung und Erklärung geht es endlich los. Die Kleingruppen mit drei bis fünf Schülerinnen und Schülern schwärmen auf dem Schulgelände aus. Rund 25 Bilder passen jeweils auf die 16-MB-Speicherkarten ihrer Digitalkameras genug für einen Vormittag Fotografie. |
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| ZEICHEN DER FREUNDSCHAFT Gesten und Symbole |
STREIT UND VERSÖHNUNG | DIE FREUNDSCHAFTSECKE | |
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Die Dreiergruppe zum Thema »Tierisch gute Freunde« entdeckt den Selbstauslöser. »Immer nur zwei auf einem Foto ist doch langweilig!«, begründet Kim die Vorgehensweise, bei der die Kamera sorgfältig ausgerichtet auf einem Stein platziert wird; lebendig setzen sie das Thema spielerisch um. Auch das Thema »Streit und Versöhnung« ist Anlass für die Inszenierung einer Geschichte. Die Kamera funktioniert dabei wie ein Notizbuch, um die Bilderstory zu dokumentieren. Jede Szene wird wie in einem Drehbuch gestellt und fotografiert. Jeder Schüler der Gruppe fotografiert auf seine Art und Weise, dennoch entsteht am Ende eine schlüssige Abfolge der Einzelbilder innerhalb der Geschichte. Die fünfte Schülergruppe sucht zum Thema »Falsche Freunde echte Freunde« geeignete Orte in der Schule auf. Der Fahrradhof und bunte Graffiti dienen als Hintergrund für einzelne Szenen und liefern beim Aspekt »Falsche Freunde« eine authentische Atmosphäre. Mit dem Beamer an die Wand Der Gong läutet zur großen Pause. Die Schüler geben die Kameras ab, die Fotos werden gruppenweise auf ein Notebook übertragen. Über den Videobeamer werden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen nach der Pause in 3 x 2 Meter Größe präsentiert. Die Schüler jeder Gruppe kommentieren und erklären dabei ausführlich ihre Bilder und die dazugehörigen Storys. Manches wird von den anderen hinterfragt, anderes bedarf einer zusätzlichen inhaltlichen oder technischen Erklärung oft wird herzlich gelacht. Es ist deutlich spürbar, wie die Fotos den Aspekt Freundschaft auf unterschiedliche Art nicht nur innerhalb der Kleingruppe verdeutlichen, sondern ihn auch im Klassenverband widerspiegeln. |
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| TIERISCH GUTE FREUNDE |
FALSCHE FREUNDE, ECHTE FREUNDE |
FREMDE WERDEN FREUNDE | |
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