Canon HD-System |
|||
Die neue Generation der Canon Camcorder zeichnet digitale Videos in voller Full-HD-Qualität auf und speichert sie im modernen AVCHD-Standard. In den kompakten Camcordern steckt jede Menge raffinierte Technologie und viel Potenzial, um einfach faszinierende Filme zu produzieren. HF11, HG20 und HG21 heißen die aktuellen Top-Modelle der Full-HD-Familie. Der HF11 ist mit 32 GB internem Flash-Speicher ausgestattet. Die Modelle HG20 und HG21 speichern auf Festplatten mit 60 bzw. 120 GB Kapazität. Alle drei bieten die Möglichkeit, zusätzlich auf wechselbaren SDHC-Karten zu speichern. Darüber hinaus unterstützt das Trio den AVCHD-Standard mit der derzeit höchsten Datenrate von bis zu 24 Megabit/s. Dies verschafft den HD-Camcordern genügend »Luft« auch für schnell bewegte Motive. Hohe Qualität mit System Das Canon HD Camera System ist die Canon Lösung zur Erzielung einer optimalen HD-Videoqualität. Es besteht aus drei zentralen Modulen, deren Komponenten alle von Canon selbst entwickelt und gefertigt werden. Entsprechend sind diese optimal aufeinander abgestimmt: HD-Objektiv, HD-Sensor und DIGIC Bildprozessor sind die Grundlage für eine hochwertige Bildqualität im HD-Format. HD-Video-Objektive: Die Zoomobjektive der Canon HD-Camcorder wurden speziell für die Anforderungen hochauflösender Videos konzipiert. Denn die Qualität der optischen Abbildung ist entscheidend für alles, was danach kommt. Full-HD-CMOS-Sensor: Der hochauflösende CMOS-Sensor mit 3,3 Megapixeln Auflösung ist eine Eigenentwicklung von Canon. Die technologische Basis sind die Sensoren der digitalen EOS-Spiegelreflexkameras. DIGIC DV II Bildprozessor: Wenn man so will, das digitale Gehirn eines Camcorders. Seine Aufgabe ist es, die immensen Datenströme, die der HD-Bildsensor liefert, qualitativ hochwertig zu verarbeiten. Damit die Full-HD-Bildauflösung von 1.920x1.080 Bildpunkten voll ausgenutzt werden kann, sind zudem eine präzise Fokussierung und eine effiziente Bildstabilisierung zur Reduzierung von Verwacklungen notwendig. Dafür sorgen in den aktuellen Canon HD-Camcordern zweistufige Autofokus- und Bildstabilisationssysteme. Höchste Leistung, dicht gepackt AVCHD heißt der aktuelle HD-Videostandard für kompakte Camcorder der Zukunft. Er ist durch seine hohe Bildqualität bei geringem Speicherbedarf bestens geeignet, die Qualität des Canon HD Camera Systems aufzunehmen und zu speichern. Das AVCHD-Videoformat wurde für die Speicherung von Videos auf Speicherkarten, DVD und eingebautem Speicher (Festplatte, Flash-Speicher) konzipiert. Als Kompressionsverfahren kommt MPEG-4 AVC mit dem Codec H.264 zum Einsatz. Die Datenkompression ist deutlich effektiver als beim MPEG-2-Verfahren. Bei gleicher Dateigröße wird eine bessere Bildqualität erzielt. Mit der maximalen AVCHD-Datenrate von 24 Mbit/s im MPX-Modus der Canon AVCHD-Camcorder passen auf 1GB Speicher etwa 5 Minuten Video in Full-HD-Qualität. |
![]() ![]()
|
| MAXIMALE DATENÜBERTRAGUNGSRATEN VON VIDEOSIGNALEN | |||||||||||||||||||||||||
|
Format |
Datenraten |
Auflösung |
Bildrate |
|
|
AVCHD |
24 MBit/s |
1.920x1.080 Pixel (1080i Full HD) |
25 B/s oder 50 Halbbilder/s (PAL) |
|
|
HDV (1080i) |
25 MBit/s |
1.920x1.080 Pixel (1080i Full HD) |
25 B/s oder 50 Halbbilder/s (PAL) |
|
|
DV |
25 MBit/s |
720x576 Pixel |
25 B/s oder 50 Halbbilder/s (PAL) |

Schnitt für Schnitt Ursprünglich war AVCHD nur für die Speicherung von Videomaterial auf Datenträgern vorgesehen, nicht für den nachträglichen Schnitt. Für die Bearbeitung ist jedoch mittlerweile eine Reihe AVCHD-fähiger Bearbeitungssoftware im Angebot. Die Dekodierung der AVCHD-Daten erfordert die dreifache Rechenkapazität wie beim MPEG-2-Standard, der bei der Video-DVD zum Einsatz kommt. Daher ist neben einer AVCHD-fähigen Software in jedem Fall auch ein leistungsfähiger Windows-PC oder Mac sinnvoll. Canon Software: Für den Einstieg in die HD-Videobearbeitung liegt den Canon AVCHD-Camcordern die Software PIXELA ImageMixer 3 SE für Windows bei. Mit ihr kann das AVCHD-Material organisiert, bearbeitet und wiedergegeben werden. Darüber hinaus bietet das Programm Konvertierungsoptionen und die Möglichkeit, Inhalte als DVD oder Blu-ray-Disc zu archivieren. Mac-Software: Apple iMovie ist Bestandteil der iLive Suite, die auf jedem Mac (außer Mac Pro) vorinstalliert ist. Das Programm zeichnet sich durch eine intuitive Benutzeroberfläche aus, welche die Verarbeitung auch von AVCHD-Material schnell und einfach macht. Die eingebaute Mediathek, quasi eine Datenbank für das abgelegte Videomaterial, erleichtert die Suche und den Zugriff auf die einzelnen Clips, die dann im Hauptfenster auf der Timeline arrangiert und mit Überblendungen, Musik und Titeln in Echtzeit versehen werden können. Die Software ist speziell dafür ausgelegt, die geschnittenen Filme für die Weitergabe zum Beispiel ins Internet oder als Podcast für den iPod zu berechnen. Natürlich können auch aus iMovie heraus DVDs gebrannt werden; die Filminhalte lassen sich mit der ebenfalls im iLife-Paket enthaltenen Software iDVD individuell aufbereiten. Die professionelle Softwarelösung für den Mac ist Final Cut Pro. In der neuesten Version Final Cut Pro 6 wird das AVCHD-Material in das Apple-Format ProRes 422 umgewandelt und dann bearbeitet. Für den ambitionierten Amateurvideofilmer reicht die abgespeckte Final-Cut-Express-Variante. Windows-Software: Der Hersteller Magix bietet mit Video deluxe 15 Plus ein ähnlich wie iMovie positioniertes Programm an. Der Funktionsumfang umfasst über die üblichen Schnitt- und Überblendungsfunktionen hinaus noch eine Stapelverarbeitung und animierte DVD-Menüvorlagen auch für Blu-ray-Discs. Ein ebenso professionelles wie umfangreiches Schnittprogramm für die Windows-Fraktion ist Edius 5 von Canopus. Diese Software versteht sich auf die native Verarbeitung von AVCHD und 3-D-Übergängen in professioneller Qualität und mit großem Funktionsumfang. Zusätzlich finden sich in diesem Programmpaket zahlreiche Optionen für Video- und Audio-Effekte, DVD-Authoring, auch für Blu-ray-Discs und die Archivierung. Fazit: Beim Filmen wie auch beim Fotografieren ist Kreativität durch die beste Technik nicht zu ersetzen. Dem trägt auch die aktuelle Canon Freefilming-Kampagne Rechnung: Die Idee zählt, um die Technik kümmert sich die Kamera. Der Mini-Workshop liefert Tipps und Tricks für das Freefilming in HD-Qualität. |
![]()
![]()
![]()
|
|
|